Weihnachtsfeier im Kurhaus Bad Bevensen mit Vortrag: Reden und Reden lassen

Weihnachtsfeier im Kurhaus Bad Bevensen mit Vortrag: Reden und Reden lassen

Die 1.Vorsitzende, Christine Hyfing begrüßte ca.160 Landfrauen im großen Kurhaussaal. Sie dankte den Römstedter Landfrauen für ihren sehr dekorativen, weihnachtlichen Tisch- und Bühnenschmuck. In dem großen Saal ist es schon schwierig, in Weihnachtsstimmung zu kommen, aber später wurde das helle Licht gedimmt und siehe da, die wunderschönen Gläser mit den Kerzen kamen toll zur Wirkung.

 

Begrüßt wurde auch die Musikgruppe aus Jelmstorf, unter der Leitung von Frau Burmester. Die Musikgruppe begleitete die Landfrauen beim Singen der Weihnachtslieder und spielte weitere Lieder während der Kaffeetafel.

Nun verlas Christine Hyfing den traditionellen Weihnachtsbrief von Frau Brunkhorst (1.Vorsitzende NLV Hannover).
Der Inhalt dieses Briefes paßte gut zu dem bevorstehenden Vortrag von Frau Kuhlmann. Der NLV hat wieder ein neues Dreijahresthema: Demokratie – meint Dich !!

Danach wurde die Kaffeetafel mit Törtchen und Weihnachtskeksen eröffnet.

Es blieb Zeit für muntere Gespräche bis Christine Hyfing die Referentin, Frau Kuhlmann, aus dem Schaumburger Land -Auetal, begrüßte.

Ihr Thema: Reden und Reden lassen!
Ein Erwachsener hat einen Wortschatz von ca. 70.000 Worten, im Vergleich Goethe ca.80.000 Worte.
In der Kindheit wird dieser Wortschatz geprägt, also den Kindern, Enkeln vorlesen, lesen lassen, erzählen, aber auch zuhören. Worte haben im Laufe eines jeden Lebens eine große Kraft und Macht! Sie können viel Gutes tun, Türen öffnen, voller Liebe sein, loben, aber auch verletzen, kränken und entzweien.

Bestimmte gesprochene Worte, Sätze können einen Menschen ein Leben lang begleiten und prägen im Positiven wie im Negativen. Diese vergißt man nicht! Was gesagt ist, ist gesagt!
Die Hälfte aller zwischenmenschlichen Konflikte resultieren aus nicht stattgefundenen Gesprächen. Sprechenden Menschen kann geholfen werden. Oft macht auch der Ton die Musik.
Wichtig ist auch, anderen Menschen zu zu hören. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist dieses oft nicht gegeben. Der Leitfaden lautet: Gönn dem Anderen ein Wort!
An vielen anschaulichen Beispielen machte Frau Kuhlmann deutlich, was Kommunikation von Menschen untereinander bewirken kann.
Sie schaffte es, mit ihrer sanften, warmen, ausdrucksstarken Stimme, eine besondere Intensität im Saal zu erzeugen. Zwischendurch hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

Ein sehr schöner Nachmittag fand mit dem Weihnachtslied „O du Fröhliche“ und weihnachtlichen Abschiedsworten von Christine Hyfing ein Ende.


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